Nicht nur die deutsche Internetwirtschaft ist massiv am Wachsen. Auch die internationale Internetwirtschaft boomt. Der größte Markt ist bisher noch die USA. Doch geht es nach den Experten der Internetindustrie, dann ist das Silicon Valley – wo bisher das Herzstück der Internetwirtschaft lag – die längste Zeit das Mekka der Branche gewesen. Denn stark im Kommen ist vor allem China. Jedenfalls wandert das Kapital von vielen großen Geldgebern bereits dort hin. Und Geld regiert nun einmal die Welt, und aus diesem Grund ist es auch auf diese Weise so, dass sich die Welt wohl danach richten muss und sich in Sachen Internet in den nächsten Jahren nachdem richten muss was aus China kommt bzw. dort erarbeitet wird.
Von Palo Alto im kalifornischen Silicon Valley nach China reisen.
Technik wird noch besser
Die Branche rechnet aber allgemein in den kommenden Jahren mit einem Wachstum. Viele Experten sind sich einig, dass was man in den letzten 20 Jahren in Sachen Technologie alles erreicht hat praktisch nur die “Vorspeise” war. Denn es ist zu erwarten, dass sich auch die Technik noch weiter verbessern wird. Ein Meilenstein wurde auch in Deutschland mit der Einführung der neuen Personalausweise bereits getan. Mit diesen soll man in Zukunft auch im Internet einkaufen gehen können, was bisher nur mit der Kreditkarte möglich war. Natürlich werden auch dafür neue Einlesegeräte und auch neue Software benötigt. Doch daran wurde natürlich schon vor der Einführung der Personalausweise gedacht. Aber nicht nur in dieser Hinsicht wird sich einiges tun. Es ist zu erwarten, dass es auch noch weitere technische Verbesserungen geben wird. Einer davon dürfte natürlich auch der neue Mobilfunkstandard LTE sein. Denn auch dieser wird das Internet früher oder später schneller machen. Doch auch dies ist derzeit noch Zukunftsmusik. Denn auch LTE wird erst 2013 kommen. Natürlich erst einmal in den Ballungsräumen. Bis Gesamt-Deutschland ausgebaut ist, wird es wohl noch einige Zeit dann dauern. Aber auch iPad und Co. werden die Landschaft im Internet noch weiter verändern. Denn wenn immer mehr Verbraucher derartige Geräte nutzen, dann verbreitet sich das Angebot im Internet in Sachen Produkten, die man damit nutzen kann, wie E-Books natürlich auch.
Jugendschutz wird großgeschrieben
Ein Problem, das die Internetbranche hat, ist der Jugendschutz. Damit hat die Branche jedoch vor allem denjenigen, die Kinderpornos ins Netz stellen angesagt. Die deutsche Internetwirtschaft plädiert dabei für “Löschen oder sperren”, denn nur so kann der Kampf gegen Kinderpornos im Netz gewonnen werden. Pro Jahr gibt es mehr als 1000 Hinweise auf kinderpornografische Bilder. Doch das einst von der Großen Koalition von CDU/CSU und SPD initiierte Zugangserschwerungsgesetz zur Bekämpfung von Kinderpornografie im Netz sah eine Sperrung für die Internetangebote vor, welche eine Löschung nicht möglich ist. Doch die neue Regierung setzte das Gesetz wieder außer Kraft, um es noch einmal zu überarbeiten. Vor allem die Bundesjustizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger von der FDP ist gegen die Sperre, denn sie favorisiert das Löschen. Damit stellt sie sich allerdings gegen die Pläne von EU-Innenkommissarin Cecilia Malmström, welche die EU-Mitgliedstaaten durch eine Richtlinie zur Sperrung von derartigen Seiten verpflichten will, um der Sache endlich Herr zu werden.
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